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 Betreff des Beitrags: Gates
BeitragVerfasst: So 5. Jun 2022, 13:39 
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Gekaufte Medien
Die Macht des Bill Gates Teil 1: Über 300 Mio. Dollar für die „Berichterstattung“ der Medien

Bill Gates bezahlt Medien deren Projekte weltweit, um sich Einfluss auf die weltweite Berichterstattung zu sichern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Dazu sind Details bekannt geworden, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

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31. Mai 2022 02:17 Uhr
In meinem Buch „Inside Corona“ habe ich mich bereits eingehend mit der Macht von Bill Gates beschäftigt und die Datenbank seiner Zuschüsse genau analysiert, was bei inzwischen über 30.000 bezahlten Zuschüssen jedoch nie erschöpfend sein kann. In meinem Buch „Abhängig Beschäftigt“ habe ich zudem die Macht der Stiftungen analysiert, die die Politik des Westens bestimmen. Details über die Bücher finden Sie, wenn Sie hier auf der Seite auf die Cover der Bücher klicken.

Das Portal The Grayzone hat bereits im November 2021 einen Artikel veröffentlicht, auf den ich erst jetzt aufmerksam gemacht wurde. Dass Bill Gates hunderte Millionen an weltweite Medien bezahlt hat, um deren Berichterstattung in die von Gates gewollte Richtung zu lenken, ist bekannt, und dass in Deutschland zum Beispiel der Spiegel regelmäßig Millionen von Gates annimmt, habe ich auch schon mehrmals thematisiert, was den Spiegel nicht erfreut haben dürfte.

The Grayzone hat im November eine sehr ausführliche Liste der Medien und Medienprojekte veröffentlicht, die von Gates mit insgesamt über 300 Millionen Dollar finanziert wurden, wobei diese Liste nicht vollständig ist, wie The Grayzone in dem Artikel auch selbst ausführt und begründet.

Bei der Durchsicht der Liste der Geldempfänger bin ich auf viele alte Bekannte gestoßen, die ich aus meiner Arbeit an meinen oben genannten Büchern und aus meiner täglichen Arbeit mit dem Anti-Spiegel bereits gut kenne. Ich werde daher eine eigene Serien darüber schreiben, wer alles von Gates bezahlt wird und aufzeigen, wie das die Berichterstattung in Deutschland beeinflusst. Hier habe ich, als ersten Teil dieser Serie, den Artikel von The Grayzone übersetzt, damit Sie selbst sehen können, wie groß der Einfluss von Gates auf die Berichterstattung der Medien und auf die öffentliche Meinung ist. Die folgenden Teile der Serie werden konkrete Beispiele dafür aufzeigen.

Hier nun als Einstieg die Übersetzung des Artikels von The Grayzone vom November 2021.

Beginn der Übersetzung:

Dokumente zeigen, dass Bill Gates 319 Millionen Dollar an Medien gegeben hat, um seine globale Agenda zu fördern
Ein Blick in die Datenbank der Bill and Melinda Gates Foundation deckt auf, wie der Oligarch die globale Pandemiebekämpfung beeinflusst, indem er Hunderte von Medien mit mindestens 319 Millionen Dollar finanziert hat.

Dieser Artikel wurde ursprünglich von Mint Press News veröffentlicht.

Lesen Sie hier die Untersuchung von The Grayzone über Bill Gates‘ globales Gesundheitsimperium und seine Propagandamaschine.

Bis zu seiner kürzlichen, schmutzigen Scheidung genoss Bill Gates in den Konzernmedien so etwas wie einen Freifahrtschein. Der Mitbegründer von Microsoft wurde generell als freundlicher Nerd dargestellt, der die Welt retten will, und er wurde von The Guardian sogar un-ironisch als „Saint Bill“ bezeichnet.

Während die Medienimperien anderer Milliardäre relativ gut bekannt sind, ist das Ausmaß, in dem das Geld von Gates die moderne Medienlandschaft prägt, nicht bekannt. Nach Durchsicht von über 30.000 Einzelspenden kann MintPress aufdecken, dass die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) Zuschüsse in Höhe von über 300 Millionen Dollar zur Finanzierung von Medienprojekten gezahlt hat.

Zu den Empfängern dieser Gelder gehören viele der wichtigsten amerikanischen Nachrichtensender, darunter CNN, NBC, NPR, PBS und The Atlantic. Gates sponsert auch eine Vielzahl einflussreicher ausländischer Organisationen, darunter die BBC, The Guardian, The Financial Times und The Daily Telegraph im Vereinigten Königreich, prominente europäische Zeitungen wie Le Monde (Frankreich), Der Spiegel (Deutschland) und El País (Spanien) sowie große globale Fernsehsender wie Al-Jazeera.

Wir haben die von der Gates-Stiftung für Medienprogramme bereitgestellten Mittel in mehrere Abschnitte unterteilt, die in absteigender Reihenfolge aufgeführt sind. Sie alle enthalten einen Link zu den entsprechenden Zuschüssen auf der Website der Organisation. (Anm. d. Übers.: Ich habe die Liste aus dem Originalartikel kopiert, um nicht all die Links per Hand setzen zu müssen, daher die amerikanische Schreibweise der Summen mit Kommata anstatt Punkten)

Direkte Zuschüsse für Medien:

NPR- $24,663,066
The Guardian (including TheGuardian.org)- $12,951,391
Cascade Public Media – $10,895,016
Public Radio International (PRI.org/TheWorld.org)- $7,719,113
The Conversation- $6,664,271
Univision- $5,924,043
Der Spiegel (Germany)- $5,437,294
Project Syndicate- $5,280,186
Education Week – $4,898,240
WETA- $4,529,400
NBCUniversal Media- $4,373,500
Nation Media Group (Kenya) – $4,073,194
Le Monde (France)- $4,014,512
Bhekisisa (South Africa) – $3,990,182
El País – $3,968,184
BBC- $3,668,657
CNN- $3,600,000
KCET- $3,520,703
Population Communications International (population.org) – $3,500,000
The Daily Telegraph – $3,446,801
Chalkbeat – $2,672,491
The Education Post- $2,639,193
Rockhopper Productions (U.K.) – $2,480,392
Corporation for Public Broadcasting – $2,430,949
UpWorthy – $2,339,023
Financial Times – $2,309,845
The 74 Media- $2,275,344
Texas Tribune- $2,317,163
Punch (Nigeria) – $2,175,675
News Deeply – $1,612,122
The Atlantic- $1,403,453
Minnesota Public Radio- $1,290,898
YR Media- $1,125,000
The New Humanitarian- $1,046,457
Sheger FM (Ethiopia) – $1,004,600
Al-Jazeera- $1,000,000
ProPublica- $1,000,000
Crosscut Public Media – $810,000
Grist Magazine- $750,000
Kurzgesagt – $570,000
Educational Broadcasting Corp – $506,504
Classical 98.1 – $500,000
PBS – $499,997
Gannett – $499,651
Mail and Guardian (South Africa)- $492,974
Inside Higher Ed.- $439,910
BusinessDay (Nigeria) – $416,900
Medium.com – $412,000
Nutopia- $350,000
Independent Television Broadcasting Inc. – $300,000
Independent Television Service, Inc. – $300,000
Caixin Media (China) – $250,000
Pacific News Service – $225,000
National Journal – $220,638
Chronicle of Higher Education – $149,994
Belle and Wissell, Co. $100,000
Media Trust – $100,000
New York Public Radio – $77,290
KUOW – Puget Sound Public Radio – $5,310
Insgesamt belaufen sich diese Spenden auf 166.216.526 Dollar. Das Geld ist generell für Themen bestimmt, die Gates am Herzen liegen. Der CNN-Zuschuss in Höhe von 3,6 Millionen Dollar wurde beispielsweise für „Berichte über die Gleichstellung der Geschlechter mit besonderem Schwerpunkt auf die am wenigsten entwickelten Ländern verwendet, um Journalismus über die alltäglichen Ungleichheiten zu produzieren, denen Frauen und Mädchen in der ganzen Welt ausgesetzt sind„, während der Texas Tribune Millionen erhielt, um „das öffentliche Bewusstsein und das Engagement für Bildungsreformen in Texas zu erhöhen„. Angesichts der Tatsache, dass Bill Gates einer der eifrigsten Befürworter von Charter Schools ist, könnte ein Zyniker dies als Einschleusung von unternehmensfreundlicher Charter School-Propaganda in die Medien interpretieren, die als objektive Berichterstattung getarnt ist.

Die Gates-Stiftung hat außerdem fast 63 Millionen Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, die eng mit großen Medienunternehmen verbunden sind, darunter fast 53 Millionen Dollar an BBC Media Action, über 9 Millionen Dollar an die Staying Alive Foundation von MTV und eine Million Dollar an den New York Times Neediest Causes Fund. Auch wenn die Spenden an den philanthropischen Arm eines Medienunternehmens nicht speziell zur Finanzierung des Journalismus dienen, sollten sie dennoch beachtet werden.

Gates unterstützt auch weiterhin ein breites Netzwerk von Zentren für investigativen Journalismus mit insgesamt 38 Millionen Dollar, von denen mehr als die Hälfte an das International Center for Journalists mit Sitz in Washington D.C. gegangen sind, um die afrikanischen Medien auszubauen und zu entwickeln.

Zu diesen Zentren gehören:

International Center for Journalists- $20,436,938
Premium Times Centre for Investigative Journalism (Nigeria) – $3,800,357
The Pulitzer Center for Crisis Reporting – $2,432,552
Fondation EurActiv Politech – $2,368,300
International Women’s Media Foundation – $1,500,000
Center for Investigative Reporting – $1,446,639
InterMedia Survey institute – $1,297,545
The Bureau of Investigative Journalism – $1,068,169
Internews Network – $985,126
Communications Consortium Media Center – $858,000
Institute for Nonprofit News – $650,021
The Poynter Institute for Media Studies- $382,997
Wole Soyinka Centre for Investigative Journalism (Nigeria) – $360,211
Institute for Advanced Journalism Studies – $254,500
Global Forum for Media Development (Belgium) – $124,823
Mississippi Center for Investigative Reporting – $100,000
Darüber hinaus versorgt die Gates-Stiftung auch Presse- und Journalistenverbände mit Geld in Höhe von mindestens 12 Millionen Dollar. So hat beispielsweise die National Newspaper Publishers Association – eine Gruppe, die mehr als 200 Zeitungen vertritt – 3,2 Millionen Dollar erhalten.

Die Liste dieser Organisationen umfasst:

Education Writers Association – $5,938,475
National Newspaper Publishers Association – $3,249,176
National Press Foundation- $1,916,172
Washington News Council- $698,200
American Society of News Editors Foundation – $250,000
Reporters Committee for Freedom of the Press- $25,000
Die Gates-Stiftung stellt auch Geld für die direkte Ausbildung von Journalisten in der ganzen Welt in Form von Stipendien, Kursen und Workshops zur Verfügung. Heute ist es möglich, sich dank eines Stipendiums der Gates-Stiftung zum Reporter ausbilden zu lassen, eine Stelle bei einem von Gates finanzierten Unternehmen zu finden und einem von Gates finanzierten Presseverband anzugehören. Das gilt insbesondere für Journalisten, die in den Bereichen Gesundheit, Bildung und globale Entwicklung tätig sind, also in den Bereichen, in denen Gates selbst am aktivsten ist und in denen eine genaue Prüfung der Handlungen und Motive des Milliardärs am notwendigsten ist.

Die Gates Foundation gewährt Zuschüsse für die Ausbildung von Journalisten an:

Johns Hopkins University – $1,866,408
Teachers College, Columbia University- $1,462,500
University of California Berkeley- $767,800
Tsinghua University (China) – $450,000
Seattle University – $414,524
Institute for Advanced Journalism Studies – $254,500
Rhodes University (South Africa) – $189,000
Montclair State University- $160,538
Pan-Atlantic University Foundation – $130,718
World Health Organization – $38,403
The Aftermath Project- $15,435
Die BMGF finanziert auch eine breite Palette spezifischer Medienkampagnen in der ganzen Welt. So hat sie beispielsweise seit 2014 5,7 Millionen Dollar an die Population Foundation of India gespendet, um Theaterstücke zur Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu entwickeln, mit dem Ziel, die Zahl der Familienplanungsmethoden in Südasien zu erhöhen. Außerdem hat sie einer senegalesischen Organisation über 3,5 Millionen Dollar für die Entwicklung von Radiosendungen und Online-Inhalten mit Gesundheitsinformationen zur Verfügung gestellt. Befürworter sehen darin eine Hilfe für kritisch unterfinanzierte Medien, während Gegner dies als einen Fall betrachten, in dem ein Milliardär sein Geld benutzt, um seine Ideen und Meinungen in die Presse zu pflanzen.

Von der Gates-Stiftung unterstützte Medienprojekte:

European Journalism Centre – $20,060,048
World University Service of Canada – $12,127,622
Well Told Story Limited – $9,870,333
Solutions Journalism Inc.- $7,254,755
Entertainment Industry Foundation – $6,688,208
Population Foundation of India- $5,749,826 –
Participant Media – $3,914,207
Réseau Africain de l’Education pour la santé- $3,561,683
New America – $3,405,859
AllAfrica Foundation – $2,311,529
Steps International – $2,208,265
Center for Advocacy and Research – $2,200,630
The Sesame Workshop – $2,030,307
Panos Institute West Africa – $1,809,850
Open Cities Lab – $1,601,452
Harvard university – $1,190,527
Learning Matters – $1,078,048
The Aaron Diamond Aids Research Center- $981,631
Thomson Media Foundation- $860,628
Communications Consortium Media Center – $858,000
StoryThings- $799,536
Center for Rural Strategies – $749,945
The New Venture Fund – $700,000
Helianthus Media – $575,064
University of Southern California- $550,000
World Health Organization- $530,095
Phi Delta Kappa International – $446,000
Ikana Media – $425,000
Seattle Foundation – $305,000
EducationNC – $300,000
Beijing Guokr Interactive – $300,000
Upswell- $246,918
The African Academy of Sciences – $208,708
Seeking Modern Applications for Real Transformation (SMART) – $201,781
Bay Area Video Coalition- $190,000
PowHERful Foundation – $185,953
PTA Florida Congress of Parents and Teachers – $150,000
ProSocial – $100,000
Boston University – $100,000
National Center for Families Learning – $100,000
Development Media International – $100,000
Ahmadu Bello University- $100,000
Indonesian eHealth and Telemedicine Society – $100,000
The Filmmakers Collaborative – $50,000
Foundation for Public Broadcasting in Georgia Inc. – $25,000
SIFF – $13,000
Insgesamt 97.315.408 Dollar.

319,4 Millionen Dollar und (viel) mehr
Zusammengerechnet ergeben diese von Gates gesponserten Medienprojekte eine Gesamtsumme von 319,4 Millionen Dollar. Diese nicht erschöpfende Liste weist jedoch deutliche Mängel auf, so dass die tatsächliche Summe zweifellos weitaus höher ist. Erstens werden hier keine Unterzuschüsse erfasst, also Gelder, die von den Empfängern an Medien in der ganzen Welt vergeben werden. Und obwohl die Gates Foundation den Ruf von Offenheit über sich selbst verbreitet, gibt es tatsächlich kaum öffentliche Informationen darüber, was mit dem Geld aus den einzelnen Zuschüssen geschieht, abgesehen von einer kurzen, ein- oder zweisätzigen Beschreibung, die die Stiftung selbst auf ihrer Website verfasst hat. Gezählt wurden nur Spenden an Presseorganisationen selbst oder an Projekte, die aus den Informationen auf der Website der Gates Foundation als Medienkampagnen identifiziert werden konnten, was bedeutet, dass Tausende von Zuschüssen, die ein Medienelement enthalten, in dieser Liste nicht auftauchen. (Anm. d. Übers.: Dass tausende Zuschüsse nicht auftauchen, dürfte keine Übertreibung sein, denn in der Datenbank der Zuschüsse der Gates-Stiftung sind derzeit insgesamt über 31.000 Zuschüsse aufgelistet)

Ein Beispiel dafür ist die Partnerschaft der BMGF mit ViacomCBS, dem Unternehmen, das CBS News, MTV, VH1, Nickelodeon und BET kontrolliert. Medienberichten zufolge bezahlte die Gates-Stiftung den Unterhaltungsriesen dafür, dass er Informationen und Werbespots in sein Programm einfügte, und dass Gates eingriff, um Handlungsstränge in beliebten Sendungen wie Emergency Room und Law & Order zu ändern.

Bei der Überprüfung der BMGF-Zuschussdatenbank sind „Viacom“ und „CBS“ jedoch nirgends zu finden, und der fragliche Zuschuss (in Höhe von insgesamt über 6 Millionen Dollar) beschreibt das Projekt lediglich als „Kampagne zur Förderung des öffentlichen Engagements, die auf die Verbesserung der Abschlussquoten in der High School und der postsekundären Bildung abzielt und sich speziell an Eltern und Studenten richtet„, was bedeutet, dass er in der offiziellen Gesamtsumme nicht berücksichtigt wurde. Es gibt sicherlich noch viele weitere Beispiele wie dieses. „Für eine steuerbegünstigte Wohltätigkeitsorganisation, die so oft die Bedeutung von Transparenz beteuert, ist es bemerkenswert, wie sehr die Gates-Stiftung ihre Finanzströme geheim hält„, sagte Tim Schwab, einer der wenigen investigativen Journalisten, die den Tech-Milliardär unter die Lupe genommen haben, gegenüber MintPress.

Ebenfalls nicht enthalten sind Zuschüsse für die Erstellung von Artikeln für Fachzeitschriften. Diese Artikel sind zwar nicht für den Massenkonsum bestimmt, bilden aber regelmäßig die Grundlage für Berichte in der Mainstream-Presse und tragen dazu bei, die Berichterstattung über wichtige Themen zu prägen. Die Gates-Stiftung hat weit und breit akademische Quellen unterstützt, wobei mindestens 13,6 Millionen Dollar in die Erstellung von Inhalten für die angesehene medizinische Zeitschrift The Lancet geflossen sind.

Und natürlich landen auch Gelder, die Universitäten für reine Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt werden, in akademischen Zeitschriften und schließlich in den Massenmedien. Akademiker stehen unter starkem Druck, ihre Ergebnisse in angesehenen Zeitschriften zu veröffentlichen; „publish or perish“ ist das Mantra in den Universitätsabteilungen. Daher haben auch diese Art von Zuschüssen Auswirkungen auf unsere Medien. Weder diese noch die Zuschüsse für den Druck von Büchern oder die Einrichtung von Websites werden in der Gesamtsumme berücksichtigt, obwohl auch sie zu den Medien gehören.

Unauffälliges Profil, lange Tentakel
Im Vergleich zu anderen Tech-Milliardären hat Gates sein Profil als Medienkontrolleur relativ unauffällig gehalten. Der Kauf der Washington Post für 250 Millionen Dollar durch Amazon-Gründer Jeff Bezos im Jahr 2013 war eine sehr klare und offensichtliche Form der Medienbeeinflussung, ebenso wie die Gründung von First Look Media durch eBay-Gründer Pierre Omidyar, dem Unternehmen, das Eigentümer von The Intercept ist.

Obwohl sie eher unter dem Radar fliegen, haben Gates und seine Unternehmen einen beträchtlichen Einfluss auf die Medien angehäuft. Wir verlassen uns bereits auf Produkte von Microsoft, wenn es um Kommunikation (z. B. Skype, Hotmail), soziale Medien (LinkedIn) und Unterhaltung (Microsoft XBox) geht. Darüber hinaus stammt die Hard- und Software, die wir zur Kommunikation nutzen, häufig von dem 66-jährigen Mannes aus Seattle. Wie viele Menschen, die diese Zeilen lesen, tun das auf einem Microsoft Surface oder einem Windows Phone, und zwar über Windows OS? Und nicht nur das: Microsoft besitzt Anteile an Mediengiganten wie Comcast und AT&T. Und das „MS“ in MSNBC steht für Microsoft.

Medien als „Gates-Keeper“
Die Tatsache, dass die Gates-Stiftung einen bedeutenden Teil unseres Medien-Ökosystems finanziert, führt zu ernsthaften Problemen mit der Objektivität. „Die Zuschüsse der Stiftung an Medienorganisationen… werfen offensichtliche Fragen zu Interessenkonflikten auf: Wie kann die Berichterstattung unvoreingenommen sein, wenn ein wichtiger Akteur die finanziellen Fäden in der Hand hält?„, schrieb die Lokalzeitung Seattle Times aus Gates‘ Heimatstadt im Jahr 2011. Das war, bevor die Zeitung Gelder der Gates-Stiftung zur Finanzierung ihrer Rubrik „Education Lab“ angenommen hat.

Schwabs Recherchen haben ergeben, dass dieser Interessenkonflikt bis ganz nach oben reicht: Zwei Kolumnisten der New York Times schreiben seit Jahren begeistert über die Gates-Stiftung, ohne offenzulegen, dass sie auch für eine Gruppe arbeiten – das Solutions Journalism Network -, die, wie oben gezeigt, über 7 Millionen Dollar von der Wohltätigkeitsorganisation des Tech-Milliardärs erhalten hat.

Anfang dieses Jahres lehnte es Schwab auch ab, für das Bureau of Investigative Journalism über COVAX zu berichten, da er vermutete, dass das Geld, das Gates in die Organisation pumpt, es unmöglich machen würde, über ein Thema zu berichten, das Gates sehr am Herzen liegt. Als der Artikel letzten Monat veröffentlicht wurde, wurde darin die Behauptung wiederholt, dass Gates wenig mit dem Scheitern von COVAX zu tun habe, und der Artikel spiegelte die Haltung der BMGF wider, die er durchgehend zitierte. Erst ganz am Ende der mehr als 5.000 Wörter langen Geschichte wurde enthüllt, dass die Organisation, die sie verteidigte, die Löhne ihrer Mitarbeiter bezahlte.

„Ich glaube nicht, dass Gates dem Bureau of Investigative Journalism gesagt hat, was es schreiben soll. Ich denke, dass das Büro implizit, wenn auch unbewusst, wusste, dass sie einen Weg finden mussten, diese Geschichte zu erzählen, ohne ihren Geldgeber ins Visier zu nehmen. Die verzerrenden Auswirkungen finanzieller Konflikte sind komplex, aber sehr real und zuverlässig„, sagte Schwab und beschrieb den Fall als „eine Fallstudie über die Gefahren des von Gates finanzierten Journalismus„.

MintPress hat die Bill and Melinda Gates Foundation auch um eine Stellungnahme gebeten, doch diese hat nicht geantwortet.

Gates, der sein Vermögen durch den Aufbau eines Monopols und die eifrige Bewahrung seines geistigen Eigentums angehäuft hat, trägt eine erhebliche Schuld am Scheitern der weltweiten Einführung des Impfstoffs gegen das Coronavirus. Ganz abgesehen vom COVAX-Fiasko setzte er die Universität Oxford unter Druck, ihren öffentlich finanzierten Impfstoff nicht als Open Source und für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern stattdessen eine Partnerschaft mit dem Privatunternehmen AstraZeneca einzugehen, eine Entscheidung, die dazu führte, dass diejenigen, die nicht zahlen konnten, von der Verwendung des Impfstoffs ausgeschlossen waren. Die Tatsache, dass Gates der Universität über 100 Zuschüsse in Höhe von Hunderten von Millionen Dollar zukommen ließ, dürfte bei dieser Entscheidung eine gewisse Rolle gespielt haben. Bis heute haben weniger als 5 Prozent der Menschen in Ländern mit niedrigem Einkommen auch nur eine Dosis des COVID-Impfstoffs erhalten. Die Zahl der Todesopfer dadurch ist immens.

Leider werden viele dieser echten Kritikpunkte an Gates und seinem Netzwerk durch wilde und unwahre Verschwörungstheorien über Dinge wie das Einsetzen von Mikrochips in Impfstoffe zur Kontrolle der Bevölkerung verdeckt. Das hat dazu geführt, dass echte Kritik an dem Microsoft-Mitbegründer oft demonetisiert und algorithmisch unterdrückt wird, was bedeutet, dass Medien davon abgehalten werden, über das Thema zu berichten, da sie wissen, dass sie sonst wahrscheinlich Geld verlieren. Die Tatsache, dass das zweitreichste Individuum der Welt so wenig unter die Lupe genommen wird, nährt wiederum haarsträubende Verdächtigungen.

Das hat Gates sicherlich verdient. Abgesehen von seinen tiefen und möglicherweise jahrzehntelangen Verbindungen zu dem berüchtigten Jeffrey Epstein, seinen Versuchen, die afrikanische Gesellschaft radikal zu verändern, und seinen Investitionen in den umstrittenen Chemiegiganten Monsanto ist er vielleicht die treibende Kraft hinter der amerikanischen Charter-School-Bewegung – einem Versuch, das US-Bildungssystem im Wesentlichen zu privatisieren. Charter Schools sind bei den Lehrergewerkschaften äußerst unbeliebt, die in der Bewegung einen Versuch sehen, ihre Autonomie einzuschränken und die öffentliche Kontrolle darüber zu verringern, wie und was Kindern unterrichtet wird.

In den meisten Berichten werden die Spenden von Gates weitgehend als altruistische Gesten dargestellt. Viele haben jedoch auf die inhärenten Mängel dieses Modells und darauf hingewiesen, dass Milliardäre, die entscheiden können, was sie mit ihrem Geld tun, die öffentliche Agenda bestimmen können, was ihnen enorme Macht über die Gesellschaft verleiht. „Philanthropie kann und wird absichtlich eingesetzt, um die Aufmerksamkeit von verschiedenen Formen wirtschaftlicher Ausbeutung abzulenken, die der heutigen globalen Ungleichheit zugrunde liegen„, so Linsey McGoey, Professorin für Soziologie an der University of Essex, Großbritannien, und Autorin von No Such Thing as a Free Gift: The Gates Foundation and the Price of Philanthropy.

Sie fügt hinzu: „Der neue ‚Philanthrokapitalismus‘ bedroht die Demokratie, indem er die Macht des Unternehmenssektors auf Kosten des öffentlichen Sektors stärkt, der zunehmend mit Haushaltsengpässen konfrontiert ist, und zwar zum Teil dadurch, dass gewinnorientierte Organisationen übermäßig für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen entlohnt werden, die ohne Beteiligung des privaten Sektors kostengünstiger erbracht werden könnten.„

Wohltätigkeit ist, wie der ehemalige britische Premierminister Clement Attlee bemerkte, „eine kalte, graue, lieblose Sache. Wenn ein reicher Mann den Armen helfen will, sollte er gerne seine Steuern zahlen und nicht aus einer Laune heraus Geld verteilen.“

Das bedeutet weder, dass die Organisationen, die Gates‘ Geld erhalten – seien es Medien oder andere -, unrettbar korrupt sind, noch dass die Gates Foundation nichts Gutes in der Welt tut. Aber es führt zu einem eklatanten Interessenkonflikt, bei dem genau die Institutionen, auf die wir uns verlassen, um einen der reichsten und mächtigsten Männer in der Geschichte des Planeten zur Rechenschaft zu ziehen, im Stillen von ihm finanziert werden. Dieser Interessenkonflikt wird von den Medien weitgehend ignoriert, während der vermeintlich altruistische Philanthrop Gates immer reicher wird und sich ins Fäustchen lacht.

Ende der Übersetzung

Anmerkung in eigener Sache: Da in den Kommentaren zu diesem Artikel die Frage aufgeworfen wurde, warum ich hier etwas veröffentliche, was beim Thema Impfungen dem widerspricht, was ich in meinem Buch „Inside Corona“ herausgearbeitet habe, muss ich es wohl noch einmal explizit erwähnen: Ich habe hier einen Artikel übersetzt, nicht alles, was dort geschrieben steht, muss meiner Meinung entsprechen. Ich veröffentliche oft Übersetzungen (meist von russischen Medien), um den deutschen Lesern zu zeigen, was außerhalb von Deutschland berichtet wird oder welche Meinungen außerhalb von Deutschland öffentlich vertreten werden. Der Inhalt der übersetzten Artikel und Kommentare muss dabei nicht zwangsläufig meinen Ansichten entsprechen!

Mir geht es beim Anti-Spiegel in erster Linie darum, die Menschen zu informieren, nicht darum, meine eigene Meinung mit aller Kraft unter das Volk zu bringen!

https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-ma ... er-medien/




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"Inside Corona"
Die Pandemie als Vorwand, um Bill Gates zum Herrn über unsere Daten zu machen
Es wird als Verschwörungstheorie bezeichnet, dass die Pandemie ein Vorwand ist, um Bill Gates zum Herrn über unsere persönlichsten Daten zu machen. Allerdings kann man im WHO-Leitfaden für den digitalen Covid-Impfpass nachlesen, dass das bereits umgesetzt wird.

18. Januar 2022 12:00 Uhr
Die WHO hat schon Ende August 2021 einen Leitfaden für die digitalen Impfpässe veröffentlicht, in dem man auf 99 Seiten nachlesen kann, welche Daten in den digitalen Impfpässen, die die WHO ihren Mitgliedern empfiehlt, wie gespeichert werden sollen. Dabei ist es nicht nur interessant, was die WHO darüber schreibt, welche Daten gespeichert werden sollen, noch interessanter ist, wer den Leitfaden verfasst und bezahlt hat.

Wer den Leitfaden erstellt und finanziert hat
In ihrer Danksagung zählt die WHO eine sehr lange Liste von Leuten auf, die an dem Leitfaden gearbeitet oder mitgearbeitet haben. Man kann dort auch erfahren, für welche Organisationen diese Leute tätig sind. Die meisten sind bei der WHO beschäftigt, aber nicht alle. Dabei ist bemerkenswert, dass neben der WHO die meisten anderen Experten, denen die WHO für ihre Mitarbeit dankt, von der Weltbank und von PATH sind. Die Weltbank und PATH haben in meinem Buch „Inside Corona“ – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – eigene Kapitel bekommen.

Die Weltbank hat ein eigenes Kapitel bekommen, weil sie an dem, was die Organisatoren der Pandemie vor 2020 selbst als „Pandemie-Vorbereitung“ bezeichnet haben, aktiv beteiligt war. In dem Kapitel werden Sie erfahren, dass es einige Mitarbeiter der Weltbank gibt, die mit den Stiftungen von Gates, Rockefeller und anderen eng vernetzt sind und vor Ausrufung der Pandemie an vielen Papieren und Veranstaltungen zur Pandemie-Vorbereitung mitgewirkt haben.

Bei PATH liegt die Sache anders, denn obwohl aus den Metadaten von Mr. X ersichtlich ist, wie eng Gates, Rockefeller und die anderen mit PATH zusammenarbeiten und PATH mit Milliarden finanzieren, hat eine Überprüfung der Verbindungen ergeben, dass PATH unserer Meinung nach nichts mit der Pandemie-Vorbereitung zu tun hatte. PATH beschäftigt sich mit anderen Themen, die jedoch so interessant sind, dass PATH trotzdem ein eigenes Kapitel in dem Buch bekommen hat. PATH war in der Vergangenheit in viele Fälle verwickelt, wenn bei der Erprobung von Medikamenten in Entwicklungsländern Menschen verstorben sind oder unsauber gearbeitet wurde. PATH scheint in diesem Bereich die Drecksarbeit zu machen und wenn ein Skandal ans Licht kommt, dann erscheinen nicht die Hersteller der getesteten Medikamente in den Schlagzeilen, weil die mit den Schlampereien bei der Erprobung ihrer eigenen Medikamente nichts zu tun haben, das macht ja PATH. Dieses Muster haben wir mehrmals gesehen.

Dass Mitarbeiter von PATH an dem WHO-Leitfaden für die digitalen Impfpässe mitgearbeitet haben, ist daher – in meinen Augen – kein Qualitätsmerkmal. Übrigens hat die Gates-Foundation PATH über die Jahre insgesamt über 2,5 Milliarden Dollar überwiesen, PATH ist damit nach der GAVI (5 Milliarden), der WHO (3,4 Milliarden) und dem Global Fund (3 Milliarden) der viertgrößte Geldempfänger von Bill Gates, der Mann findet PATH anscheinend sehr wichtig.

Über die Finanzierung ihres Leitfadens für die digitalen Impfpässe schreibt die WHO, dass er von drei Stiftungen und zwei Staaten finanziert wurde. Das wirft die nächste Frage auf: Die WHO hat ein Milliardenbudget und ihre eigenen Mitarbeiter, warum muss sie sich die Ausarbeitung eines solchen Leitfadens von anderen bezahlen lassen?

Zwei der Finanziers des Leitfadens sind – wenig überraschend – die Gates Foundation und die Rockefeller Foundation. Warum ich das als wenig überraschend bezeichne, will ich erklären.

ID2020
Haben Sie schon mal von ID2020 gehört? Das ist ein Projekt von Bill Gates, das auch in meinem neuen Buch „Inside Corona“ eine prominente Rolle einnimmt. Laut Eigenwerbung auf deren Seite, dem sogenannten „Manifesto„, geht es ID2020 um ganz edle Ziele. Man möchte den armen Menschen in der Welt eine digitale Identität geben, weil eine Milliarde Menschen keine haben und damit auch keinen Zugang zu Sozialsystemen uns so weiter.

Das klingt gut, bedeutet aber, dass die Menschen ihre Identität an Bill Gates abgeben, denn hinter ID2020 stehen Microsoft und die GAVI, beide von Bill Gates gegründet und kontrolliert. Außerdem steht noch die Rockefeller Foundation hinter ID2020.

Dass es ID2020 keineswegs um das edle Ziel geht, den ärmsten der Welt Menschen eine Identität zu geben, sondern dass es um sehr viel mehr geht, das erfährt man, wenn man sich die Themen des letzten Kongresses von ID2020 anschaut. 2020 fand der Kongress wegen Covid-19 online statt, die Themen der Diskussionen waren: „Gute digitale ID für alle: Wie kommen wir dahin?“, „Digitale Impfbescheinigungen: Design für eine neue Ära der globalen Gesundheit“, „Die letzten 30 Prozent erreichen: Digitale ID für finanzielle Eingliederung…und mehr!“ und „Den Grundstein legen: Digitale ID für die nächste Generation“.

Merken Sie was? ID2020 hat als wichtigste Themen unter anderem „Digitale Impfbescheinigungen“ und „Digitale ID für finanzielle Eingliederung…und mehr!“ behandelt. Es geht ID2020 darum, die Menschen komplett zu kontrollieren, alle ihre Daten zu bekommen, nicht nur Impfbescheinigungen. Aber bei den Impfbescheinigungen ist ID2020 mit dem WHO-Leitfaden, dessen Erarbeitung zufälligerweise von den Gründern von ID2020 finanziert wurde, einen großen Schritt vorangekommen.

Da Gates und Rockefeller über ID2020 daran arbeiten, Herren über die (digitalen) Identitäten aller Menschen der Welt zu werden, hat es mich nicht überrascht, dass die beiden auch die Finanzierung des WHO-Leitfadens für die digitalen Impfpässe übernommen haben. Immerhin setzen die meisten Staaten die Empfehlungen und Leitfäden der WHO eins zu eins um.

Die WHO schreibt in ihrer Danksagung zwar, dass die „Ansichten der Finanziers den Inhalt des Dokuments nicht beeinflusst“ haben, aber das halte ich für reichlich unglaubwürdig, wenn die Finanziers gleichzeitig mit viel Geld daran arbeiten, die Identitäten aller Menschen auf der Welt unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Welche Daten die WHO speichern will
Den 99-seitigen Leitfaden hier kurz zusammenzufassen, ist natürlich unmöglich. Aber wir können uns anschauen, welche Daten laut dem Leitfaden in den digitalen Impfpässen gespeichert werden sollen. Natürlich sollen Name, Geburtsdatum und Geschlecht jedes Geimpften gespeichert werden, außerdem bekommt jeder bei der Impfung eine eigene Identifikationsnummer.

Mein Verdacht, dass es bei dem digitalen Impfpass um mehr geht, als um die Impfungen gegen Covid-19, hat sich bestätigt und das passt exakt zu den Plänen von ID2020. Der Grund für die weltweiten digitalen Impfpässe ist – daran sei erinnert – Covid-19. In dem Leitfaden wird aber ausdrücklich festgelegt, diese Daten über alle Impfungen zu speichern, die ein Mensch bekommen hat. In der Spalte „Impfstoff oder Prophylaxe“ steht als Beschreibung zu lesen:

„Allgemeine Beschreibung des Impfstoffs oder Impfstoffuntertyps (z. B. COVID-19 mRNA-Impfstoff, HPV-Impfstoff)“

Und in der Spalte „Krankheit oder Erreger„, gegen den geimpft wurde, kann man als Beschreibung lesen:

„Name der Krankheit, gegen die geimpft wird (z. B. COVID-19)“

Hier soll unter dem Vorwand der Covid-19-Impfungen also eine Datenbank für alle Impfungen weltweit vorbereitet werden. Und bezahlt haben das Gates und Rockefeller, die mit ID2020 genau daran arbeiten, alle Daten der Menschen auf der Welt zu sammeln.

Aber die WHO sagt, dass deren „Ansichten den Inhalt des Dokuments nicht beeinflusst“ haben. Wozu dann aber die Speicherung aller weltweiten Impfungen gegen alles, wenn es bei den digitalen Impfpässen angeblich nur um Covid-19-Impfungen geht? Das Dokument trägt ausdrücklich den Titel „Digitale Dokumentation von COVID-19-Bescheinigungen: Impfstatus: technische Spezifikationen und Anleitung zur Umsetzung“ – von der „Dokumentation“ anderer Impfungen ist im Titel nicht die Rede, sie wird aber im Leitfaden still und heimlich eingeführt.

Außerdem sollen alle Daten über den verabreichten Impfstoff (Marke, Hersteller, Chargennummer, Nummer der Dosis) gespeichert werden, was ja noch verständlich ist. Aber wozu sollen Details über den Menschen gespeichert werden, der die Impfung verabreicht hat? Der Leitfaden will speichern, in welchem Land, welcher Verwaltungseinheit welcher Mitarbeiter die Impfung gegeben hat, sogar die Unterschrift des Mitarbeiters soll gespeichert werden.

Und natürlich wird über den Geimpften und die verabreichte Dosis alles gespeichert: Datum und Gültigkeitsdauer der Impfung und explizit auch das Datum der nächsten planmäßigen Impfung. Die Boosterei wird also schon explizit in die Impfpässe aufgenommen und bis in die Ewigkeit festgeschrieben.

Übrigens ist in diesem Zusammenhang ein Detail interessant: In letzter Zeit häufen sich Meldungen darüber, dass die Impfstoff-Chargen sich voneinander unterscheiden und dass bei einigen Chargen vermehrt schwere Impfnebenwirkungen auftreten. Auch wenn die deutsche Politik behauptet, dass sie nicht einmal genau weiß, wie viele Menschen geimpft wurden, ist davon auszugehen, dass die Hersteller genau wissen, welche Charge wohin gegangen ist. Und mit den Daten im Impfpass lässt sich genau verfolgen, wer mit welcher Charge geimpft wurde. Das wäre sehr praktisch, wenn wir – Achtung: böse Verschwörungstheorie – annehmen, dass die Impfstoffhersteller anhand unterschiedlicher Chargen Kontrollgruppen schaffen wollen, um mehr über die Wirkung der neuartigen und experimentellen mRNA-Impfstoffe zu erfahren.

Aber das nur nebenbei, bleiben wir der Datensammelwut, um die es hier gehen soll.

Der feuchte Traum der Datenkraken
Eine Datenbank über alle Menschen der Welt ist der feuchte Traum aller Datenkraken und Microsoft (an ID2020 beteiligt) ist so eine Datenkrake. Dass Bill Gates auch schon bei der EU in den Startlöchern steht, um die Daten über die Impfungen der EU-Bürger zu „verwalten“, habe ich bereits geschrieben und da die EU-Kommission den Leitfaden der WHO eins zu eins umsetzen dürfte, hat Bill Gates im Ergebnis über den WHO-Leitfaden auch gleich den Leitfaden für die EU schreiben lassen.

In meinem Buch „Inside Corona“ finden Sie zu all dem noch weit mehr Details, die aufzeigen, wie sehr Bill Gates von der Pandemie profiziert und wie sehr sie bei der Umsetzung seiner anderen Ziele hilft. Wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, hätte Bill Gates sie erfinden müssen. Und vielleicht hat er das ja auch getan?

Lesen Sie „Inside Corona“ und entscheiden Sie danach selbst, ob Sie zu dem gleichen Schluss kommen, wie Mr. X und ich.




Die Macht des Bill Gates Teil 2: Wie man investigative Journalisten zähmt

Bill Gates bezahlt Medien-Projekte weltweit, um sich Einfluss auf die Berichterstattung zu sichern und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
In dieser Serie zeige ich Beispiele dafür, wie er das umsetzt.

6. Juni 2022 15:00 Uhr
Am 31. Mai habe ich einen Artikel veröffentlicht, der im Detail zeigt, welchen Medien, Medienorganisationen und Medienprojekten Bill Gates Millionen zukommen lässt, um deren Berichterstattung in die von ihm gewollte Richtung zu beeinflussen. In einer Artikelserie werde ich auf einige konkrete Beispiele eingehen.

Investigativer Journalismus
Investigativer Journalismus ist unentbehrlich, denn er deckt Missstände auf. Diese Missstände betreffen in der Regel die Reichen und Mächtigen, wenn zum Beispiel Arbeitsbedingungen hinter den gesetzlichen Anforderungen zurückbleiben, weil ein Unternehmer dadurch mehr Geld verdient, und wenn die zuständigen Leiter von Behörden wegschauen, weil sie mit dem Unternehmer eng verbandelt sind.

Das ist ein willkürliches Beispiel, aber die Missstände haben in aller Regel eines gemeinsam: Sie kommen zustande, wenn jemand seinen Reichtum und seine Macht mit unlauteren oder gar illegalen Mitteln anhäufen möchte und das ungestört tun kann, weil Regierung und/oder Behörden wegschauen, weil sie ebenfalls davon profitieren, zum Beispiel durch Bestechung.

Daher sind investigative Journalisten so wichtig: Die sind es, die diese Missstände aufdecken und öffentlich machen. Deshalb sind echte investigative Journalisten sowohl den Reichen als auch der Regierung ein Dorn im Auge.

Was liegt da näher für eben diese mächtigen Menschen, als zu versuchen, investigative Journalisten unter ihre Kontrolle zu bekommen und den investigativen Journalismus auf diese Weise zu beenden? Oder zumindest dafür zu sorgen, dass investigative Journalisten bei bestimmten Themen nicht mehr so genau hinschauen, sondern sich lieber anderen Themen zuwenden?

Es gibt Netzwerke, Organisationen und NGOs, die nach offizieller Lesart den investigativen Journalismus fördern und unterstützen. In diesen Netzwerken organisierte Journalisten könnten – wenn sie wirklich investigativ und kritisch arbeiten würden – ein riesiges Ärgernis für all jene sein, die über Seilschaften, Vetternwirtschaft, Korruption, Machtmissbrauch und so weiter Macht und Geld anhäufen wollen. Was liegt aus Sicht der Reichen und Mächtigen daher näher, als diese Netzwerke investigativer Journalisten unter ihre Kontrolle zu bringen?

Das International Center for Journalists
Bill Gates fördert ein breites Netzwerk von Zentren für investigativen Journalismus mit insgesamt 38 Millionen Dollar. Mehr als die Hälfte dieses Geldes ist an das International Center for Journalists mit Sitz in Washington D.C. gegangen. Dieses Center wurde 1984 gegründet, um den (investigativen) Journalismus weltweit zu fördern.

Das Center wirbt für Transparenz, ist bei seinen eigenen Finanzen aber ausgesprochen intransparent. Es rühmt sich im Gegenteil, die Privatsphäre seiner Spender streng zu schützen. Daher findet man auf der Seite des Center keine Angaben darüber, wer ihm wie viel gespendet hat. In seinem Finanzabschluss findet man lediglich die Information, dass es 2020 14,5 Millionen Dollar von „Stiftungen und US-Regierungsbehörden“ bekommen hat. Das ist der Löwenanteil seiner Gesamteinnahmen in Höhe von 16,5 Millionen Dollar.

Allerdings findet am im Jahresbericht 2021 eine Liste der Spender. Die umfasst die „üblichen Verdächtigen“ (lesen Sie Details in den verlinkten Artikeln nach, das hier auszuführen, würde zu weit führen), wie diese Beispiele aufzeigen: National Endowment for Democracy, Luminate, alle großen US-Internetkonzerne, das US-Verteidigungsministerium, USAID und natürlich die Bill and Melinda Gates Foundation.

Bei den Finanziers des Center handelt es sich also um Regierungsbehörden und Milliardäre, die kein Interesse an investigativem Journalismus haben, weil der ihnen auf die Finger schauen würde. Ganz offensichtlich soll genau das verhindert werden, weshalb die „üblichen Verdächtigen“ die größten finanziellen Förderer des International Center for Journalists sind. Damit stellen sie sicher, dass sich dieses Netzwerk nicht gegen sie wendet und bei ihnen nicht allzu genau hinschaut, denn dann würde über 80 Prozent seiner Einnahmen verlieren.

Oder einfacher ausgedrückt: Das International Center for Journalists lässt sich ausgerechnet von denen bezahlen, denen kritische Journalisten eigentlich auf die Finger schauen sollen.

Die Förderung von Bill Gates
Bill Gates zahlt dem Center seine Zuschüsse in Höhe von bisher knapp 20 Millionen Dollar für Projekte, die mit Afrika zu tun haben. Da die Projektbeschreibungen, die die Bill and Melinda Gates Foundation veröffentlicht, nur aus einem oder zwei allgemein formulierten Sätzen bestehen und die Details der dem zugrunde liegenden Verträge nicht öffentlich sind, können wir nur grob einschätzen, worum es Bill Gates dabei geht.

Wenn wir in die Programme schauen, finden wir zum Beispiel heraus, dass die Gates Foundation das International Center for Journalists derzeit dafür bezahlt dass führende Medien in Afrika verstärkt über die Themen Gesundheit und Entwicklung berichten sollen. Die Förderung läuft von November 2016 bis November 2022.

Und wie es der Zufall will, sind das die zentralen Themen der Bill and Melinda Gates Foundation, denn die setzt sich laut eigenen Angaben vor allem für drei Themen ein: Globale Gesundheit, Globale Entwicklung und Bildungsprogramme in den USA. Um zu verstehen, was das bedeutet und warum Gates diese Themen fördert, müssen wir uns anschauen, was die sogenannte „Philanthropie“ in Wirklichkeit ist.

Philanthropie als Geschäftsmodell
Wer glaubt, dass die sogenannten „Philanthropen“ ihr Geld selbstlos mit vollen Händen zur Rettung der Welt verschenken, liegt falsch. Die Stiftungen der „Philanthropen“ sind in Wirklichkeit ein Geschäftsmodell, und das funktioniert wie folgt: Ein Milliardär überführt sein Vermögen in eine Stiftung, danach muss er darauf praktisch keine Steuern mehr bezahlen. Dann ruft er ein Projekt mit einem wohlklingenden Namen ins Leben und spendet öffentlichkeitswirksam zum Beispiel 100 Millionen Dollar dafür. Die Medien berichten begeistert und die westlichen Staaten unterstützen das Projekt mit riesigen Summen, zum Beispiel mit insgesamt 20 Milliarden.

Dieses Geld fließt in das von dem „Wohltäter“ kontrollierte Projekt und er entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird. Wie es der Zufall will, wird das Geld dann verwendet, um bei Firmen einzukaufen, an denen der „wohltätige Philanthrop“ beteiligt ist. Er hat sich mit 100 Millionen Zugriff auf 20.000 Millionen gesichert. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist ein Beispiel aus der Praxis, Details können Sie hier nachlesen.

Das ist der banale Grund, warum „Philanthropen“ noch schneller noch reicher werden, während sie – laut Angaben der Medien – ihr Vermögen selbstlos zur Rettung der Welt verschenken. Dass die Medien diesen Skandal nicht thematisieren, hat zwei Gründe: Erstens werden die Medien von den „Philanthropen“ großzügig beschenkt (dazu kommen wir in weiteren Artikeln dieser Serie noch im Detail) und zweitens gehören die westlichen „Qualitätsmedien“ selbst Stiftungen (Bertelsmann Stiftung, Axel-Springer-Stiftung. Brost-Stiftung, Spiegel-Stiftung, etc). Die Medien haben also kein Interesse daran, das System, von dem sie selbst profitieren, zu kritisieren.

Bill Gates und Afrika
Bill Gates ist in Afrika sehr aktiv und verdient dort viel Geld, daher fördert er dort auch sehr intensiv Journalismus-Projekte, die seinen Projekten in die Hände spielen. Wie das funktioniert, zeige ich anhand einer kurzen Leseprobe aus meinem Buch „Inside Corona“ auf:

„2006 hat die Bill and Melinda Gates Foundation zusammen mit der Rockefeller Foundation die Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA; deutsch: „Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika“) gegründet, die sich folgende Ziel gesetzt hatte: bis 2020 die Ernährungsunsicherheit in 20 Ländern um 50 % zu reduzieren, die Einkommen von 20 Millionen Kleinbauern zu verdoppeln und 15 Ländern eine Grüne Revolution zu ermöglichen, die Kleinbauern unterstützt, die Umwelt schützt, und die Anpassung an den Klimawandel erleichtert. Alleine Bill Gates hat AGRA über 600 Millionen Dollar zukommen lassen.

2016 hat eine Studie von GlobalJusticeNow herausgearbeitet, worum es bei dem Projekt tatsächlich geht. Das Projekt von Gates und Rockefeller konzentriert sich nicht etwa auf die schwachen Regionen Afrikas, sondern auf die landwirtschaftlich erfolgreichsten Regionen, in denen das Saatgut noch zwischen den örtlichen Bauern getauscht wurde, sprich: die Millionen Kleinbauern züchten und tauschen untereinander das wertvolle Saatgut ihrer Pflanzen.

Da Gates und Rockefeller aber an Konzernen wie Monsanto, Dow Chemical, BASF, Bayer und anderen beteiligt waren, hatte deren „Hilfsprogramm“ zwei Ziele: Erstens sollten die Bauern auf Hybridsaatgut, also genetisch verändertes Saatgut, umsteigen. Zweitens sollten sie mehr chemische Düngemittel einsetzen. All das diente offiziell natürlich dem Ziel, die lokale Landwirtschaft effektiver zu machen und so den Hunger zu bekämpfen.
Die von Gates und Rockefeller gegründete AGRA setzte sich dafür ein, dass nur noch zertifiziertes Saatgut gehandelt werden sollte, wodurch der Handel mit bäuerlichem Saatgut illegal geworden wäre. Das „geistige Eigentum“ der Patente von genmanipulierten Hybridsaatgut sollte gesetzlich geschützt werden, was den Agrarkonzernen neue Märkte und Monopole erschließen würde.“

Dass man so ein Programm, bei dem man Milliarden verdienen will, medial flankieren und unterstützen muss, liegt auf der Hand. Und wie es der Zufall wollte, hat die Gates Foundation im Oktober 2007, ein Jahr nach der Gründung von AGRA, angefangen, die Afrika-Projekte des International Center for Journalists mit Millionen Dollar zu fördern. Das erste große Förderprogramm hatte den Titel:

„Unterstützung von Stipendien mit großer Wirkung zur Verbesserung der Berichterstattung über armuts- und entwicklungsbezogene Themen in afrikanischen Zielmärkten, um politische Entscheidungen zu untermauern und Gesundheitsergebnisse zu fördern“

Es ging also nicht nur darum, das von AGRA gewünschte Thema in den Fokus afrikanischer Medien zu rücken, es ging auch darum, das in „Zielmärkten“ zu tun und dort die nötigen politischen Entscheidungen zu beeinflussen, um AGRA umzusetzen. Kann man es offener ausdrücken?

Das war nur eines von vielen Beispielen dafür, wie Bill Gates über „Förderprogramme für Journalismus“ die Berichterstattung und damit die öffentliche Meinung in die von ihm gewollte Richtung lenkt.

Im nächsten Teil dieser Serie werde ich zeigen, wie Bill Gates nicht nur die Berichterstattung in Afrika, sondern die Berichterstattung weltweit mit einem geschickt aufgebauten Projekt in die von ihm gewollte Richtung lenkt.

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Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!
Johannes Brahms


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 Betreff des Beitrags: Re: Gates
BeitragVerfasst: Do 30. Jun 2022, 18:00 
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Saatgut und Patente auf Leben

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In den 90er Jahren setzte ein bis heute anhaltender Konzentrationsprozess der Saatgutbranche in den Händen einer Handvoll internationaler Chemie- unternehmen ein. Die Firmen Monsanto, DuPont, Syngenta, Dow, BASF und Bayer beherrschen zugleich das weltweite Pestizidgeschäft. Klagte der Weltagrar- bericht 2008 noch, dass die 10 größten Unternehmen über 50% des globalen Handels mit geschützten Sorten beherrschen, sind es fünf Jahre später noch drei Unternehmen, die 53% des Marktes kontrollieren.
Sie konzentrieren sich dabei auf wenige, lukrative Pflanzenarten, die von zahlungskräftigen Landwirten auf großen Flächen angebaut werden und auf Regionen, die eine entsprechende Infrastruktur und Rechtsschutz für ihre Ansprüche aufweisen. Der Weltagrarbericht bezweifelt deshalb den Nutzen von Patenten und geistigen Eigentumsrechten für Innovation, Forschung und Wissensverbreitung im Saatgutbereich. Hoffnungen, durch vereintes Auftreten öffentlicher Universitäten und Forschungsein- richtungen gegenüber der Privatwirtschaft weiterhin Zugang zu patentiertem Saatgut zu behalten, haben sich in den letzten Jahren zerschlagen. Ebenso die Hoffnung, das Internationale Abkommen über pflanzengenetische Ressourcen (ITPGRFA) werde einen fairen, am Gemeinwohl ausgerichteten Austausch von Zuchtmaterial zwischen privaten und öffentlichen Züchtern aufrechterhalten.

Patente gegen Vielfalt und Entwicklung?

Die Unternehmen horten Patente auf Pflanzen, Tiere, genetische Informationen und auf Verfahren und verkomplizieren so die Forschung, Entwicklung und vor allem Vermarktung bei ihrer Konkurrenz und in der öffentlich finanzierten Forschung. Ihre Verwertungs- strategie für den neuen „Rohstoff Wissen”, einschließlich der anwachsenden Berge an Genom-Daten, bestehe allzu oft nur darin, anderen deren unabhängige Nutzung und Fortentwicklung zu verwehren. Meist reicht dafür schon die Drohung mit einem langjährigen Rechtsstreit ungewissen Ausgangs. Original-Zitat



Seit der Weltagrarbericht diese Zweifel anmeldete, ist die globale Konzentration des Saatgutmarkts weiter vorangeschritten. Original-Zitat In Afrika gibt es mehrere Vorstöße, das Sortenschutzrecht auf regionaler und nationaler Ebene drastisch zu verschärfen. Industrie- staaten üben mit der Saatgutindustrie und privaten Geldgebern durch Freihandelsabkommen und Entwicklungsprojekte entsprechenden Druck auf afrikanische Regierungen aus.
Die Etablierung eines wirtschaftlich profitablen Saat- gutmarktes gehört zu den zentralen Strategien der „Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika“ (AGRA), die von der Bill & Melinda Gates und Rockefeller-Stiftung ins Leben gerufen wurde. In Lateinamerika, dem am schnellsten wachsenden Saatgutmarkt, schreitet dessen Privatisierung vor allem bei den Cash Crops Soja und Mais weiter voran. In Asien dagegen, v.a. in Indien und China, haben Landwirte noch immer vergleichsweise starke Rechte. In der Europäischen Union ist das Thema, wie fast überall auf der Welt, ein Zankapfel, an dem sich der Widerstand gegen große Saatgutunternehmen kristallisiert.


https://www.weltagrarbericht.de/themen- ... leben.html

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„Verunglimpfungen sind für den, der sie ausspricht, schimpflicher als für den, dem sie gelten“. :jahaaa
(Plutarch von Chäronea)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gates
BeitragVerfasst: Do 30. Jun 2022, 18:13 
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Und ganz zufällig an der Seite das Microsoft Logo...was hat Microsoft mit Bayer zu tun?????
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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ( englisch : German Corporation for International Cooperation GmbH ), oft kurz GIZ genannt , ist die zentrale deutsche Entwicklungsagentur mit Sitz in Bonn und Eschborn , die Dienstleistungen im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und international erbringt Bildungsarbeit. Es ist das selbsterklärte Ziel der Organisation, wirkungsvolle Lösungen zu liefern, die Menschen bessere Perspektiven bieten und ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern. [2]

Hauptauftraggeber der GIZ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Andere Kommissare sind Institutionen der Europäischen Union , die Vereinten Nationen , der Privatsektor und Regierungen anderer Länder. In ihren Projekten arbeitet die GIZ mit Partnern in nationalen Regierungen, Akteuren aus der Privatwirtschaft, der Zivilgesellschaft und Forschungseinrichtungen zusammen.

Die GIZ entstand am 1. Januar 2011 durch den Zusammenschluss von drei deutschen internationalen Entwicklungsorganisationen : dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung (InWEnt). [3] Die GIZ ist eine der weltweit größten Entwicklungsorganisationen mit einem Geschäftsvolumen von über 3,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 sowie 22.199 Mitarbeitern in mehr als 120 Ländern. [4]

Darüber hinaus betreibt die GIZ in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), eine Agentur, die auf internationale Kooperationen im Zusammenhang mit globaler Arbeitskräftemobilität spezialisiert ist. [5]




Organisation

Gebäude der GIZ-Zentrale in Bonn, Deutschland
Die Zentralen der GIZ befinden sich in Bonn und Eschborn . Darüber hinaus verfügt sie über eine Repräsentanz in Berlin und Büros an 16 weiteren Standorten in ganz Deutschland. Außerhalb Deutschlands hat das Unternehmen eine Repräsentanz in Brüssel und betreibt weltweit 90 Büros. [6]

Da die GIZ nach deutschem Recht eine GmbH ist, wird sie von einer Geschäftsführung geleitet, die im Auftrag der Gesellschafter handelt und von einem Aufsichtsrat überwacht wird. [7] Darüber hinaus verfügt die GIZ über ein Kuratorium und einen Privatsektorbeirat. [8] Der Vorstand der GIZ besteht aus drei Geschäftsführern, nämlich Tanja Gönner (Vorsitzende), Thorsten Schäfer-Gümbel und Ingrid-Gabriela Hoven. [9] Die Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF)) ist alleinige Gesellschafterin der GIZ. [10]Die Organisation gliedert sich in acht Unternehmensbereiche (Unternehmensentwicklung; Unternehmenskommunikation; Recht und Versicherung; Compliance und Integrität; Wirtschaftsprüfung; Evaluierung; Unternehmenssicherheit; Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ)) und zehn Abteilungen (Auftraggeber und Wirtschaftsförderung; Sektoral Entwicklung; Sektor- und Globalprogramme; Afrika; Asien, Lateinamerika, Karibik; Europa, Mittelmeerraum, Zentralasien; Internationale Dienste; Humanressourcen). [11]

An der sequa gGmbH, dem Umsetzungspartner der deutschen Wirtschaft, ist die GIZ zu 49 % beteiligt, entsprechend dem Unternehmensziel, die Privatwirtschaft zu fördern und eng mit Kammern und Verbänden im Ausland zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus ist die GIZ Mitglied des European Network of Implementing Development Agencies (EUNIDA), das im Jahr 2000 von der GTZ mitbegründet wurde. [12]

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(Plutarch von Chäronea)


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